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Liebe Eltern,
mit dem Tod Ihres Kindes, stellt Sie das Leben vor eine der gr├Âssten und schrecklichsten Herausforderungen, die die Menschheit kennt. Im Angesicht des Leids, gibt es weder Worte noch Sicherheiten, weder Bindungen noch Gef├╝hle, welche Ihnen Erleichterung oder Sicherheit vermitteln k├Ânnten. Eine grosse Leere, Verzweiflung und Stille macht sich breit und es scheint, als ob ein Teil Ihrer Selbst, mit dem geliebten Kind gestorben w├Ąre. Das Einzige, was man sp├╝rt ist der unendliche Schmerz, der K├Ârper und Seele ├╝berflutet, es zerreisst einem das Herz und es bleibt das Gef├╝hl der absoluten Hilflosigkeit. Jeder neue Tag macht mehr Angst, als Zuversicht und die Zeit, welche alle Wunden heilen sollte, erscheint einem eher feindlich gesonnen, als dass sie Erleichterung bringen k├Ânnte. Die Frage nach dem ÔÇ×WarumÔÇť martert in jedem Moment Ihre Gedanken und man sucht verzweifelt jemanden oder etwas, welches das Unerkl├Ąrliche erkl├Ąren k├Ânnte.

In diesem Schmerz f├╝hlt man sich alleingelassen und isoliert, es scheint als ob niemand Sie verstehen k├Ânnte ...niemand, ausser jemandem, der wie Sie ein Kind verloren hat. Jemand, dem Sie Ihren Schmerz nicht erkl├Ąren m├╝ssen, weil er ihn kennt. Jemand, der Ihnen in dieser Leere zur Seite steht, der Ihre Gef├╝hle mit Ihnen teilt, auch wenn er Ihren Schmerz nicht stillen kann.

Zu wissen, dass leider viele Familien vor Ihnen, diesen schrecklichen Schmerz ertragen mussten, wird Ihnen im Moment keine grosse Erleichterung sein, aber vielleicht gibt es Ihnen eine winzige Hoffnung f├╝r Ihre Zukunft. Die Kraft f├╝r die n├Ąchste Stunde, f├╝r einen neuen Tag, einen schwachen Lichtstrahl im Dunkeln der Verzweiflung.
Ein Weggef├Ąhrte in dieser traurigen und schmerzhaften Zeit, k├Ânnte Ihnen die n├Ąchsten Tage und Monate etwas erleichtern. Worte werden Ihr Leid sicher nicht mildern, aber vielleicht Taten wie konkrete Hilfe bei den kleinen, allt├Ąglichen Dingen. Bei Kleinigkeiten, die Ihnen im Moment un├╝berwindbar erscheinen. Manchmal tut es schon gut zu wissen, dass das was man in dieser Zeit f├╝hlt, angesichts der Umst├Ąnde normal ist, dass auch andere diese Gef├╝hle vor Ihnen hatten. Versichert zu sein, dass dieser kaum auszuhaltende Schmerz teil jeder Trauer ist. Um diese tiefe Wunde zu heilen, braucht es Zeit: Zeit um einen neuen Weg im Leben zu finden, Zeit um sich selbst innerlich und ├Ąusserlich neu zu orientieren, Zeit um das eigene Leben wieder in die Hand nehmen zu k├Ânnen. Sich diese Zeit zu nehmen ist das Recht jedes Trauernden! In der Zeit der Trauer respektiert und angenommen zu werden, ist die Pflicht aller, die Ihnen begegnen

Um allen Familien, die um ein Kind trauern, diese Hilfe und Unterst├╝tzung zukommen zu lassen, bem├╝ht sich die Stiftung SCISMA.

Wir bieten ehrenamtlich an:

  • pers├Ânliche Treffen bei Ihnen zu Hause (oder wo immer Sie es w├╝nschen)
  • praktische und organisatorische Hilfe, bei: Beerdigungen, Beh├Ârdeng├Ąngen, Hilfe im Haushalt und Kinderbetreuung, ect.
  • Begleitung zu Beh├Ârden, Aerzten, Pathologie, Polizei, ect.
  • 24h Rufbereitschaft
  • Trauerbegleitung
  • Vermittlung von Rechtsberatungen
  • Vermittlung von Aerzten und Psychologen, die Erfahrung mit Trauernden haben
  • Monatliche Treffen mit betroffenen Familien (Selbsthilfegruppe)
  • Eingehen auf Ihre ganz pers├Ânlichen Bed├╝rfnisse
  • Zeit haben f├╝r Sie, wann immer Sie es w├╝nschen oder ben├Âtigen